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Bewerbung um Titel »Kerniges Dorf«


Kehl-Leutesheim (ari). Leutesheim hat sich um den Titel »Kerniges Dorf« beworben. Dies verkündete Ortsvorsteher Heinz Faulhaber auf der jüngsten Ortschaftsratsitzung. Mit dem gleichnamigen Wettbewerb zeichnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Orte in ländlichen Regionen aus, die zukunftsfähige Konzepte für ihre bauliche Gestaltung umsetzen, sich an die Bevölkerungsentwicklung anpassen und dabei nachhaltig mit ihren Flächen und Gebäuden umgehen.

 »Als ich das gehört habe, habe ich gedacht: Also wenn ein Dorf kernig ist, dann Leutesheim«, witzelte Faulhaber auf der Sitzung am Montagabend. Den fünf Gewinnern des Titels winkt ein Preisgeld von je 2000 Euro. Das sei natürlich bescheiden, so Faulhaber, aber ein guter Ansatz, um zusätzliche Fördergelder aus dem EU-Programm zur Entwicklung des ländlichen Raums zu beantragen. »Wenn wir dann noch etwas Geld aus dem Haushalt nehmen, dann reicht es vielleicht für alle Maßnahmen«, rechnete er vor.

Faulhaber hat sich in den Kopf gesetzt, das Areal rund um das »Milchhies‘l« im Ortskern aufzuwerten. Seinen Plänen nach könnte dort ein Rastplatz für Radtouristen, ein kleiner Spielplatz, eine »Plauderbank« und ein kleiner Festplatz entstehen. Das »Milchhies‘l« steht brach, da muss sowieso was passieren«, erläuterte er. Insgesamt schätzt er die Kosten aller Maßnahmen auf »bestimmt 40.000 Euro«. In einem Monat werden die Finalisten des Wettbewerbs »Kerniges Dorf« bekanntgegeben, aus denen die Jury im Herbst die fünf Preisträger bestimmt.



Spannend: Leutesheim samt Einwohner dürfen nun auf den Titel »Kerniges Dorf« hoffen. Grafik: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft