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»Litze Helau!« 2016: Spritzige Büttenreden und Tänze begeistern Litzmer Narrenvolk


»Litze Helau!« Die Gäste in der restlos vollbesetzten Litzmer Narrenhalle waren begeistert vom vierstündigen hausgemachten Programm. Petra Hummel, Martin Schneider und Jochen Hummel führten amüsant durch den Abend.


Von Jürgen Preiß


Kehl-Leutesheim. Mit der Prinzengarde kam viel Schwung auf die Bühne. Die jungen Mädchen heimsten für ihren überaus gelungenen Gardetanz, einstudiert von Miri Zerr, jede Menge Beifall ein.

Lachen sie privat oder auf Kasse, fragte Dr. Boris Faulhaber, First Sohn aus Litze.  Für dessen spritzige Büttenrede gab es reichlich Applaus.

"Nachtgrabbe" können schwimmen: Die gleichnamige Tanzgruppe um Sabrina Hummel bewies das und tauchte ein in die Wasserwelt. Mit beleuchteten Regenschirmen wurde ein Korallenschwarm optisch äußerst eindrucksvoll in Szene gesetzt.

Die Lacher auf ihrer Seite hatte die Clown-Truppe um Ottmar Schneider. Mit ihrem Auenheimer Neuzugang Christian Habelt zeigte die Gruppe "Amora" einen pointierten Sketch und auch tänzerische Elemente.

Jochen Hummel und Martin Schneider sind einfach genial. So der Tenor im Publikum nachdem die beiden den Michael Jacksons Hit "Black or White" parodiert hatten.

Leutesheimer Auswanderer aus dem fernen Sibirien waren ebenfalls zu Gast. Dieter Thorwarth, Christel König, Antonia Müll, Bettina Hauß und Elke Durban hatten einst das Ferne gesucht. Auch weil des dort keine Auenheimer und Bodersweierer gab, so glaubte die Litzmer Gruppe jedenfalls. Doch Frau Gonsert (Martina Reiß) belehrte sie eines besseren.

"Meine Freundin, die kann Blasen - an den Füßen nicht vertragen", berichteten die als wilde Tiere verkleideten Harmonie-Katastrophensänger (Edgar Hummel, Marco Ziegler & Co.) auf musikalische Weise bei ihrem mit viel Beifall belohnten Gesangsauftritt.

Zwei ältere Damen (Petra und Jürgen Hummel) plauderten aus dem Nähkästchen. Die eine konnte auf eine ganze Reihe verstorbener Männer zurück blicken. Einer davon war ein ziemlich schlechter Handballer. Der konnte den Fön nicht halten, dem sie ihm zuwarf, als er in den Badewanne saß.

Gelungener Auftritt auch von  der Gruppe "SVL-Gewurschtel": Als Gewichtheber von anno dazumal, in weißer Unterwäsche und  mit Spitzbärten konnten die Fußballer reichlich beeindrucken. Das schaffte auch Charlotte  Wirth. Die Kunstturnerin zeigte als Tanzmariechen akrobatische Kunststücke, ein Auftritt auf höchstem Niveau.

Gemächlicher ging es bei Brigitte End und Melanie Preiss zu. Die beiden nahmen Platz in der Zirkusloge, futterte Popcorn und erzählten vom Vertreter, der an der Haustür stand und seinen Kobold vorführen wollte. "Ein Glück", sagte Melanie  zu ihm, "ich dachte schon, sie seien Staubsaugerverkäufer." Und von Gilbert, ihrem Mann, wollte Brigitte wissen, wo seine Potenz geblieben sei. "Keine Ahnung", hätte der geantwortet, "du räumst doch immer auf..."



Sehr beeindruckend, das Finale: Die Gruppe "Unnadirli" (Evi Wirth, Birgit Heidt & Co.) setzten mit ihrem Papageientanz einen sehr gelungenen Schlusspunkt. Fotos: Jürgen Preiß